Groß- & Klein- schreibung

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Groß- und Kleinschreibung – Konverter & alle Regeln auf einen Blick

Text sofort in Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Titelschreibung oder alternierende Schreibweise umwandeln – mit einem einzigen Klick. Dazu: alle wichtigen Regeln der deutschen Groß- und Kleinschreibung verständlich erklärt. Kostenlos, ohne Anmeldung, direkt im Browser.

So funktioniert der Groß- und Kleinschreibung Konverter

Der Konverter wandelt jeden eingegebenen Text in Sekundenbruchteilen in die gewünschte Schreibweise um – ohne Wartezeit, ohne Registrierung und ohne technisches Vorwissen. Du gibst deinen Text ein, wählst einen der sechs verfügbaren Modi und klickst auf „Text kopieren“. Das war es. Fertig.

01
Text eingeben

Tippe oder füge deinen Text in das Eingabefeld ein – so lang oder kurz wie nötig. Die Zeichenzahl und Wörteranzahl werden live angezeigt.

02
Modus wählen

Wähle zwischen sechs Schreibweisen: Original, GROSSBUCHSTABEN, kleinbuchstaben, Erster Buchstabe Wort groß, Erster Buchstabe Satz groß oder aLtErNiErEnD.

03
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Das Ergebnis erscheint sofort im Ausgabefeld. Ein Klick auf „Text kopieren“ überträgt es in die Zwischenablage – bereit zum Einfügen überall.

6 Schreibmodi

Von reinen Großbuchstaben bis zur alternierenden Schreibweise – alle wichtigen Varianten auf einen Blick.

Live-Statistiken

Anzahl der Groß- und Kleinbuchstaben, Leerzeichen und Zahlen werden in Echtzeit ausgewertet.

Alle Geräte

Funktioniert auf Desktop, Smartphone und Tablet identisch gut – ohne App-Installation.

Dauerhaft kostenlos

Kein Abo, keine Anmeldung, kein Wasserzeichen im Ergebnis – jetzt und immer.

Die sechs Schreibmodi erklärt – wann welcher passt

Jeder der sechs verfügbaren Modi hat seinen eigenen Anwendungsbereich. Wer den richtigen Modus für den jeweiligen Kontext kennt, spart Zeit und erzeugt professionellere Ergebnisse.

Modus 1
Original belassen

Der Text wird exakt so ausgegeben, wie er eingegeben wurde – ohne jede Veränderung. Nützlich, wenn nur die Statistiken des Textes interessieren, nicht die Schreibweise selbst.

Modus 2
GROSSBUCHSTABEN

Jeder Buchstabe wird in einen Großbuchstaben umgewandelt. Klassisch für Überschriften, Plakate, Designtexte, Social-Media-Posts und alle Inhalte, die maximale visuelle Präsenz brauchen.

Modus 3
kleinbuchstaben

Jeder Buchstabe wird in einen Kleinbuchstaben umgewandelt. Beliebt für Aesthetic-Texte, minimalistische Bios auf Instagram und TikTok sowie für einen bewusst informellen, lässigen Schreibstil.

Modus 4
Erster Buchstabe Wort Groß

Der erste Buchstabe jedes Wortes wird großgeschrieben – auch bekannt als Title Case. Standard für englischsprachige Überschriften, Buchtitel und Markennamen, im Deutschen aber mit Vorsicht einzusetzen.

Modus 5
Erster Buchstabe Satz groß

Nur der allererste Buchstabe nach einem Satzzeichen (Punkt, Ausrufezeichen, Fragezeichen) wird großgeschrieben. Das entspricht dem normalen deutschen Satzbeginn-Prinzip und ist der am häufigsten korrekte Modus für deutschen Fließtext.

Modus 6
aLtErNiErEnD

Jeder zweite Buchstabe wechselt zwischen Groß und Klein. Dieser Stil stammt aus der Internet-Humorkultur und wird für sarkastische Zitate und Comedy-Posts eingesetzt. Kein Modus für ernsthafte Texte – aber genau richtig für den richtigen Moment.

Die wichtigsten deutschen Groß- und Kleinschreibungsregeln – verständlich erklärt

Die deutsche Groß- und Kleinschreibung ist eines der komplexesten Themen der deutschen Rechtschreibung und der häufigste Fehlerbereich in Texten aller Art – von Schüleraufsätzen bis zu professionellen E-Mails. Dabei folgt sie einem klaren, erlernbaren System. Wer die Grundprinzipien einmal verstanden hat, macht deutlich weniger Fehler.

Das Grundprinzip: Nomen werden großgeschrieben

Das wichtigste Grundprinzip der deutschen Rechtschreibung ist einfach: Substantive (Nomen) werden immer großgeschrieben – unabhängig von ihrer Position im Satz. Das unterscheidet das Deutsche von nahezu allen anderen europäischen Sprachen und ist zugleich der häufigste Stolperstein für Nicht-Muttersprachler. „Der Hund läuft“ – sowohl „Hund“ als auch das erste Wort des Satzes werden großgeschrieben, aus zwei verschiedenen Gründen.

Der Satzanfang wird großgeschrieben, weil er ein Satzanfang ist. Das Nomen wird großgeschrieben, weil es ein Nomen ist – und das gilt unabhängig davon, ob es am Satzanfang, in der Satzmitte oder am Satzende steht.

Regel Richtig Falsch
Nomen immer groß das Haus, die Freude, der Mut das haus, die freude, der mut
Satzanfang groß Es regnet heute. es regnet heute.
Nominalisierte Verben groß das Laufen, das Schreiben das laufen, das schreiben
Nominalisierte Adjektive groß das Beste, das Schöne, nichts Neues das beste, das schöne, nichts neues
Adjektive in Grundfunktion klein ein guter Tag, schönes Wetter ein Guter Tag, Schönes Wetter
Verben klein ich laufe, sie schreibt, wir gehen ich Laufe, sie Schreibt
Anredepronomen in Briefen groß Sehr geehrte Frau Müller, ich danke Ihnen… …ich danke ihnen…
Die Nominalisierungs-Falle: Wenn ein Verb oder Adjektiv als Nomen verwendet wird, muss es großgeschrieben werden. „Ich laufe gern“ – Verb, klein. „Das Laufen macht Spaß“ – nominalisiertes Verb, groß. Diesen Unterschied zu erkennen ist der wichtigste Schritt zu fehlerfreier Groß- und Kleinschreibung.

Groß oder klein? Die häufigsten Zweifelsfälle aus dem Deutschen

Bestimmte Wörter und Ausdrücke werden besonders häufig nachgeschlagen – weil sie auf den ersten Blick unklar sind oder weil sich das sprachliche Gefühl nicht immer mit der Regel deckt. Hier sind die häufigsten Zweifelsfälle mit einer klaren Antwort:

euch
Kleinschreibung

Das Personalpronomen „euch“ (zweite Person Plural) wird im normalen Fließtext immer kleingeschrieben: „Ich sehe euch morgen.“ Großgeschrieben wird es ausschließlich am Satzanfang sowie in förmlichen Briefen und Anreden, wo Höflichkeit durch Großschreibung signalisiert wird: „Ich danke Euch für…“ – wobei diese Konvention in modernen Texten zunehmend seltener wird.

folgendes
Abhängig vom Kontext

„Folgendes“ kann groß oder klein geschrieben werden – je nachdem, ob es als Pronomen oder als Adjektiv verwendet wird. Als Pronomen (hinweisendes Fürwort), das auf etwas Folgendes verweist, wird es großgeschrieben: „Ich möchte Folgendes sagen:“. Als Adjektiv vor einem Nomen wird es kleingeschrieben: „bei folgendem Problem“. Im Zweifel: Wenn es allein steht und auf etwas hinweist, ist Großschreibung richtig.

am besten
Kleinschreibung

„Am besten“ als adverbiale Fügung wird kleingeschrieben: „Das funktioniert am besten so.“ Großgeschrieben wird es nur, wenn es substantivisch verwendet wird: „Das Beste daran ist…“ oder „Er gibt sein Bestes.“ Der Trick zur Unterscheidung: Lässt sich ein Artikel davor setzen? „Das Bestes“ klingt falsch – also ist es adverbial und wird klein geschrieben.

wie schreibt man
Kleinschreibung

Die Konstruktion „wie schreibt man“ enthält das Verb „schreiben“ und das Pronomen „man“ – beide werden kleingeschrieben. „Wie schreibt man das?“ ist grammatikalisch korrekt. Großgeschrieben würde nur ein Nomen in dieser Konstruktion: „Wie schreibt man das Wort Schreibweise?“ – wobei „Schreibweise“ als Nomen großgeschrieben wird, nicht „man“ oder „schreibt“.

du / Sie
Kontextabhängig

Das informelle Personalpronomen „du“ wird im modernen Deutschen auch in Briefen und E-Mails kleingeschrieben – die Großschreibung war früher üblich, gilt aber nach der Rechtschreibreform als veraltet. Das formelle „Sie“ (Höflichkeitsform) wird dagegen immer großgeschrieben, um es vom normalen Personalpronomen „sie“ (3. Person Plural) zu unterscheiden: „Können Sie mir helfen?“

nichts Besonderes
Großschreibung

Nach unbestimmten Pronomen wie „nichts“, „etwas“, „alles“, „wenig“ und „viel“ werden nachfolgende Adjektive großgeschrieben, wenn sie substantivisch verwendet werden: „nichts Besonderes“, „etwas Schönes“, „alles Gute“. Das ist eine häufig übersehene Regel, die sich aus der Nominalisierung ergibt – das Adjektiv übernimmt die Funktion eines Nomens.

Die Duden-Regel zu Zweifelsfällen: Wenn du bei einem Wort unsicher bist, ob es groß oder klein geschrieben wird, hilft eine einfache Testfrage: Lässt sich ein Artikel (der, die, das) davor setzen, ohne dass der Satz grammatikalisch falsch wird? Wenn ja, handelt es sich um ein Nomen oder eine Nominalisierung – und das Wort wird großgeschrieben. Wenn nicht, ist Kleinschreibung in der Regel korrekt.

Nominalisierungen – wenn Verben und Adjektive zu Nomen werden

Nominalisierungen sind der häufigste Grund für Groß- und Kleinschreibungsfehler in deutschen Texten. Das Prinzip selbst ist einfach: Wenn ein Verb oder Adjektiv die grammatikalische Funktion eines Nomens übernimmt, wird es großgeschrieben. In der Praxis ist die Entscheidung aber oft nicht sofort offensichtlich.

Verben als Nomen

Jeder infinitive Verb kann im Deutschen zu einem Nomen werden, indem ein Artikel davor gesetzt wird. „laufen“ wird zu „das Laufen“, „schreiben“ zu „das Schreiben“, „denken“ zu „das Denken“. Sobald der Artikel da ist, ist die Nominalisierung eindeutig – und die Großschreibung obligatorisch. Schwieriger sind Fälle ohne expliziten Artikel: „Beim Laufen denke ich nach“ vs. „ich laufe täglich“.

Adjektive als Nomen

Adjektive werden großgeschrieben, wenn sie substantivisch stehen: „das Gute“, „das Schlechte“, „das Neue“, „nichts Besonderes“. Die Schwierigkeit liegt darin, dass dasselbe Wort je nach Verwendung klein oder groß geschrieben werden kann: „ein neues Auto“ (Adjektiv, klein) vs. „etwas Neues erleben“ (nominalisiertes Adjektiv, groß).

Besonders häufige Fehlerquellen sind feste Ausdrücke wie „im Großen und Ganzen“ (beide Adjektive nominalisiert, daher groß), „in Bezug auf“ (Nomen, groß) oder „auf dem Laufenden sein“ (nominalisiertes Adjektiv, groß). Diese festen Verbindungen lohnt es sich, einmal bewusst zu lernen, weil sie in alltäglichen Texten sehr häufig vorkommen.

Häufig gestellte Fragen zur Groß- und Kleinschreibung

Wann schreibt man „folgendes“ groß und wann klein?
„Folgendes“ wird großgeschrieben, wenn es als Pronomen verwendet wird und auf etwas Nachfolgendes hinweist: „Ich möchte Folgendes erklären:“ oder „Beachten Sie bitte Folgendes:“. Kleingeschrieben wird es als attributives Adjektiv direkt vor einem Nomen: „bei folgendem Verfahren“, „in folgendem Abschnitt“. Die Faustregel: Steht es allein und könnte man „das Folgende“ sagen, dann groß.
Schreibt man „euch“ groß oder klein?
Im normalen Fließtext wird „euch“ kleingeschrieben: „Ich freue mich, euch zu sehen.“ Großgeschrieben wird es am Satzanfang sowie in förmlichen Briefen und Anreden als Höflichkeitsgeste. In modernen E-Mails und alltäglicher Geschäftskommunikation ist die Großschreibung von „Euch“ aber weitgehend veraltet – Duden empfiehlt sie nur noch in traditionell förmlichen Schreiben.
Was sagt der Duden zu Zweifelsfällen bei der Groß- und Kleinschreibung?
Der Duden als maßgebliches Nachschlagewerk der deutschen Rechtschreibung empfiehlt bei Zweifelsfällen den Artikel-Test: Lässt sich ein bestimmter Artikel (der, die, das) vor das Wort setzen, handelt es sich um ein Nomen oder eine Nominalisierung und das Wort wird großgeschrieben. Der Duden listet außerdem alle Ausnahmen und Sonderfälle und ist über das Duden-Online-Portal kostenlos durchsuchbar.
Wird „am besten“ groß oder klein geschrieben?
„Am besten“ als adverbiale Fügung wird kleingeschrieben: „Das klappt am besten morgens.“ Sobald es substantivisch verwendet wird, schreibt man groß: „Er gibt immer sein Bestes“, „Das Beste daran ist…“ Der Unterschied liegt in der grammatikalischen Funktion – nicht im Wort selbst.
Muss man „Sie“ in E-Mails noch großschreiben?
Ja. Das formelle Höflichkeitspronomen „Sie“ wird in der deutschen Rechtschreibung immer großgeschrieben – egal ob am Satzanfang oder mitten im Satz. Das ist keine veraltete Konvention, sondern eine gültige Orthografieregel des aktuellen Regelwerks. Kleinschreibung von „sie“ bezieht sich immer auf das Personalpronomen der dritten Person Plural: „sie kommen morgen“.
Was bedeutet „Title Case“ und wann wird es im Deutschen verwendet?
Title Case bezeichnet die Schreibweise, bei der der erste Buchstabe jedes Wortes großgeschrieben wird – wie in englischen Buchtiteln oder Überschriften. Im Deutschen ist diese Schreibweise grammatikalisch nicht korrekt für Fließtext, da sie gegen die Regel verstößt, dass Adjektive und Verben kleingeschrieben werden. Sie wird im Deutschen ausschließlich für Designzwecke, Logos und soziale Medien eingesetzt, wo ein visueller Effekt wichtiger ist als Regelkonformität.
Gibt es Wörter, die je nach Kontext groß und klein geschrieben werden?
Ja, viele. „Das Schreiben“ (Nomen) vs. „ich schreibe“ (Verb). „Das Gute“ (nominalisiertes Adjektiv) vs. „ein guter Mensch“ (attributives Adjektiv). „Heute Abend“ (Nomen) vs. „heute abend“ war früher möglich, ist nach der Rechtschreibreform aber zu „heute Abend“ vereinheitlicht worden. Solche kontextabhängigen Schreibweisen sind der häufigste Grund, warum der Konverter auf dieser Seite den Modus „Erster Buchstabe Satz groß“ anbietet, der den deutschen Satzbeginn-Standard zuverlässig umsetzt.

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